Auf der Suche nach einem historischen Windrad

Nächster Termin am
Donnerstag, 1. November 2018

Wir starten ab Oberdorf, im waldenburger Tal und laufen bis zum Bauernhof Waldweid, das genau auf 1000 Meter über Meer liegt. Eine Stunde später stehen wir am Fuss vom zweiflügigen Windrad von Sol (auch Sool geschrieben).

Diese Anlage war die erste Netzgekoppelte der Schweiz, sie gehört dem Ökozentrum von Langenbruck und liefert Strom seit 1986. Mit einer Leistung von 30 kW und zwei Flügeln - und nicht drei wie die heutigen Anlagen - ist dieses Rad ein Zeitzeuge der schnellen Entwicklung dieser erneuerbaren Technologie. Es wurde 2005 erneut. Und funktioniert tüchig weiter...

 

Windkraft ist eine fazinierende Technologie die sich in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt hat. Die einarmigen Windräder (siehe das eine Bild aus Nord Deutschland in der Bildreihe) sind längst vergessen und dank der heutigen Technik (u.a. Form der Rotorblätter und Beweglichkeit dieser Blätter) können Windräder mit wenig Windkraft auskommen und sehr rentabel sein. Die heutigen Maschinen stehen hoch in der Landschaft und drehen oberhalb der Baumhöhe.

Es geht nicht darum überall solche Maschinen zu installieren aber nur wo es Sinn macht d.h. in der Nähe von bewohnten Gebieten oder von Hochspannungsleitungen (auch Stromautobahnen genannt). Die Windkraft liefert mehr Strom im Winter als im Sommer, aber wir haben ja mehr Bedürfnisse während der kalten und dunklen Jahreszeit.

Natürlich lässt sich so ein spannendes Thema gern unterwegs besprechen...

Marschzeit: 4,5 Stunden. 

Oberdorf liegt bei 497 m. Waldweid bei 1015 m. Essen aus dem eigenen Rucksack. Ich bringe einen Gaskocher für Kaffee oder Tee während den Pausen.

Treffen in Basel SBB: 09.00 oder im liestaler Bahnhof 09.30 auf dem Gleis der waldenburger Bahn (Gleis 3).

Rückkehr gegen 16.30 in Liestal und 16.45 in Basel.

CHF 35 pro Person. Jeder/jede ist für seine ÖV-Strecken verantwortlich.

 

Eine andere Wanderung mit dem Thema Windenergie ist in Planung. Sie geht nach Gersbach (Baden Würtemberg) um die fünf Windräder auf dem Rohrenkopf anzuschauen. Es gibt sie seit 2017 und sie wurden von den Elektrizitätswerke Schönau (der Name sagt schon viel) gebaut. Einige Infos von EWS sind auch hier zu lesen.